SAP PM / SAP EAM – Instandhaltung mit SAP

Ganz gleich, welche Instandhaltungsziele Sie haben: Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Strategie umzusetzen. Der Fokus liegt heute auf der präventiven Instandhaltung, um die Anlagenverfügbarkeit maximal hoch zu halten und den Lebenszyklus Ihrer Maschinen deutlich zu verlängern.

Die Basis: Anlagenstrukturierung in SAP

Die Anlagenstruktur bildet das Fundament eines jeden SAP PM / EAM-Systems, auf dem alle abzubildenden Geschäftsprozesse ruhen. Mit Strukturierungselementen wie Technischen Plätzen für funktionale Einheiten und Equipments für bewegliche Aggregate bilden Sie Ihre reale Infrastruktur präzise ab.

Vorteile

Ihre Vorteile mit SAP PM / EAM

Kosten minimieren

Maschinen- und Produktionsausfälle sind teuer. Durch systematische und präventive Instandhaltung vermeiden Sie ungeplante Stillstände sowie drohende Konventionalstrafen effektiv.

Zeit sparen

Die Integration mobiler Endgeräte ermöglicht es Technikern, Aufträge direkt vor Ort zu dokumentieren – das spart pro Geschäftsvorfall zwei bis fünf Minuten

Datenqualität erhöhen

Eine durchgängige Dokumentation verbessert die Datenqualität im System. Kosten werden differenzierter darstellbar und Schwachstellenanalysen deutlich valider.

Maßnahmen

Die vier Grundmaßnahmen der Instandhaltung

Wartung

Alle Maßnahmen, die den Abbau des vorhandenen Abnutzungsvorrats verzögern, wie die Erstellung eines Wartungsplans und die termingerechte Durchführung.

Inspektion

Die regel- und planmäßige Überprüfung des Istzustandes einer Maschine durch Messung oder Funktionsprüfung im direkten Abgleich mit den Sollzuständen.

Instandsetzung

Die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit eines technischen Objekts, inklusive Auftragserstellung, Terminplanung sowie Personal- und Materialbereitstellung.

Verbesserung

Maßnahmen zur Steigerung der Zuverlässigkeit, Instandhaltbarkeit und Sicherheit einer Anlage, ohne ihre ursprüngliche Funktion zu verändern.

Prozess

Der Prozess der geplanten Instandhaltung

Die geplante Instandhaltung ist planbar, aber nicht vorhersehbar. Dieser Kernprozess läuft in SAP PM / EAM typischerweise in fünf aufeinanderfolgenden Schritten ab:

Meldung

Ein Schaden wird erfasst und eine Reparaturmaßnahme wird angefordert.

Planung

Die Anforderung wird geprüft, in einen Auftrag umgewandelt und benötigte Ersatzteile werden reserviert.

Steuerung

Die Arbeitsvorbereitung prüft die Ressourcenverfügbarkeit und gibt den Auftrag frei.

Durchführung

Der Instandhalter beschafft das Material, repariert und meldet Arbeitszeit sowie Zustand zurück.

Abschluss

Der Auftrag wird technisch und kaufmännisch abgeschlossen und wird Teil der Anlagenhistorie.

Erweiterungen

Mobile Instandhaltung und Controlling

Nutzen Sie das volle Potenzial Ihres SAP-Systems. Mit der Mobilen Instandhaltung können Techniker Aufträge per App bearbeiten, Schäden direkt vor Ort melden und Messwerte bequem per QR-Code erfassen. Ergänzend dazu ermöglicht das Instandhaltungscontrolling – unterteilt in operative, dispositive und strategische Ebenen – tiefgehende Auswertungen und bildet die Basis für eine zukunftsweisende Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung).

Die Funktionsbereiche des SAP PM / EAM

Die Anlagenstrukturierung

Die Anlagenstruktur bildet die Basis eines jeden SAP PM / EAM-Systems. Hierauf fußen alle Geschäftsprozesse die abgebildet und abgewickelt werden sollen. SAP PM / EAM hält hierzu folgende Strukturierungselemente bzw. -hilfsmittel vor:

Technische Plätze (TP)

Technische Plätze (TP) stellen eine ineinandergreifende, meist mehrstufige Anlagenstruktur dar. Es handelt sich dabei um immobile, funktionale Einheiten auf einer vertikalen Ebene. Beispielsweise handelt es sich um Prozessanlagen in der Chemie und Pharmazie, Kraftwerke, Fließstraßen, Gebäude, Rohrleitungsnetze oder Rechnernetzwerke.

Referenzplätze

Referenzplätze dienen als Vorlage für echte TP-Strukturen oder um später Daten auf Technische Plätze vererben zu können.

Equipments

Equipments sind einzelne Aggregate mit beweglichem Charakter. Maschinen, Pumpen, Motoren, Fertigungshilfsmittel, Fahrzeuge oder IT-Inventar. Equipments können auf Technischen Plätzen aufbauen, müssen es aber nicht und können auch für sich stehen.

Objektverbindungen

Objektverbindungen werden zur Verbindung technischer Objekte gebraucht. So werden zum Beispiel zusammengehörige Produktionseinheiten oder -linien und Versorgungssysteme und ähnliches mit einer verbunden. Die Objektverbindungen bilden ein Objektnetz bzw. die horizontale Anlagenstruktur. Objektverbindungen dienen reinweg der Visualisierung und dienen nicht der Abbildung von Geschäftsprozessen.

Lineare Anlagen

Lineare Anlagen repräsentieren sogenannte Netzinfrastrukturen, mit sich abschnittsweise ändernden Eigenschaften und Zuständen. technische Systeme, deren Eigenschaft sich in verschiedenen Abschnitten ändern kann. Beispiele sind Gas-, Wasser-, Strom-, Telekommunikationsleitungs- und Schienennetze zu nennen. Lineare Anlagen lassen sich als technische Objekte anlegen.

Material

Ein Material stellt einen Objekttyp dar und repräsentiert üblicherweise eine gewisse Anzahl von Objekten eines Typs.

Instandhaltungsbaugruppe

Eine Instandhaltungsbaugruppe (IH-Baugruppe) stellt ein Element dar, das einen Technischen Platz oder ein Equipment strukturiert. Materialen werden für lagerfähige Equipments und Instandhaltungsbaugruppen (IH-Baugruppen) benötigt.

IH-Baugruppen

IH-Baugruppen sind Strukturierungselemente für Technische Plätze und Equipments. IH-Baugruppen lassen sich Meldungen, Aufträgen oder Wartungsplänen zur besseren Lokalisierung des Schadensortes zuordnen.

Seriennummern

Seriennummern werden immer zu einer Materialnummer angelegt. Zu einer Materialnummer kann es x beliebige Serialnummern geben. Ein technisches Objekt mit einer Serialnummer ist immer ein Einzelstück und kann auf Lager gelegt werden. Eine Materialserialnummer ist wie ein Equipment zu behandeln.

Equipmentstückliste

Eine Equipmentstückliste führt Ersatzteile eines bestimmten Equipments auf und ist ihm auch direkt zugeordnet.

Technische Platz-Stückliste

Eine Technische Platz-Stückliste führt bestimmte Ersatzteile und ist einem Technischen Platz direkt zugeordnet.

Materialstückliste

Eine Materialstückliste führt ebenfalls ist eine Liste von Ersatzteilen, die sich beliebigen Equipments und Technischen Plätzen zuordnen lässt.

Eine entscheidende Rolle bei Breite und Tiefe der Anlagenstruktur sowie der Auswahl der Hilfsmittel spielt das Fingerspitzengefühl. Je größer die Struktur um so größer der Aufwand der Stammdatenpflege. Hier sollte ein pragmatischer Ansatz gewählt werden und mit einem gut beherrschbaren Umfang gearbeitet werden.

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Lassen Sie uns sprechen.

Barbara Sitz

Senior Managerin Business Development Asset Management

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